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Bei der Einfuhr von Waren in bestimmte Länder ist die Vorlage von Ursprungszeugnissen, bescheinigten Handelsrechnungen und gegebenenfalls weiteren Dokumenten erforderlich. Derartige Dokumente werden in Deutschland von den Industrie- und Handelskammern ausgestellt. Mit Ursprungszeugnissen wird der so genannte handelspolitische oder nichtpräferenzielle Warenursprung dokumentiert. Bescheinigte Handelsrechnungen und gegebenenfalls weitere Dokumente sind aufgrund nationaler Einfuhrvorschriften erforderlich, anderenfalls kann die Einfuhr der Waren in dem jeweiligen Land nicht erfolgen. Der Warenursprung wird im Herstellerbertrieb und durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) nach dem Grundsatz der "letzten wesentlichen Be- oder Verarbeitung" ermittelt. Für Handelswaren sind entsprechende Ursprungsnachweise vorzulegen. Die der IHK zur Bearbeitung vorgelegten Dokumente müssen von den antragstellenden Unternehmen rechtsverbindlich unterzeichnet worden sein.

Darüber hinaus stellt die IHK Carnets A.T.A. für die zeitweilige Aus- und Wiedereinfuhr von Waren aus der EU und ihre entsprechende zeitweilige Verwendung in den Ländern, die Partner des Carnet-Verfahrens sind, aus.

Die Industrie- und Handelskammern erteilen in diesem Zusammenhang Auskünfte über notwendige Dokumente bei der Wareneinfuhr im Ausland sowie zu allgemeinen Fragen der Zollverfahren.