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Der Nachweis der fachlichen Eignung für das Übersetzen oder Dolmetschen für gerichtliche, behördliche und notarielle Zwecke ist eine unerlässliche Voraussetzung für alle Personen, die beabsichtigen, eine öffentliche Bestellung und allgemeine Beeidigung zu beantragen.

Der Nachweis der fachlichen Eignung kann erbracht werden

  • durch Abschluss eines Studiums als Dolmetscher oder Übersetzer bzw. als Diplomsprachmittler an einer deutschen Hochschule
  • durch einen im Ausland erlangten und als gleichwertig anerkannten Ausbildungsabschluss oder
  • durch Ablegen einer staatlichen außeruniversitären Prüfung.

Voraussetzung für die Zulassung zu der Prüfung ist mindestens ein Mittlerer Bildungsabschluss sowie eine mehrjährige Ausbildung als Dolmetscher oder Übersetzer in der zu prüfenden Sprache oder eine einschlägige mehrjährige Berufspraxis.

Wer die Prüfung bestanden hat, ist berechtigt, die Berufsbezeichnung  "Staatlich gerprüfte(r) Dolmetscher(in)" bzw. "Staatlich geprüfte(r) Übersetzer(in)" zu führen.

Über das Bestehen der Prüfung wird ein Zeugnis ausgestellt, das zum Nachweis der fachlichen Eignung gegenüber der für die öffentliche Bestellung und allgemeine Beeidigung zuständigen Stelle dient.