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Was ist Schwarzarbeit? 

Allgemein versteht man unter dem Ausdruck Schwarzarbeit, keine Steuern zu zahlen und /oder kein Gewerbe anzumelden.
Gemäß § 1 Abs. 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) leistet Schwarzarbeit, wer Dienst- oder Werkleistungen erbringt oder ausführen lässt und dabei

  • als Arbeitgeber, Unternehmer oder versicherungspflichtiger Selbständiger seine sich auf Grund der Dienst- oder Werkleistungen ergebenden sozialversicherungsrechtlichen Melde-, Beitrags- oder Aufzeichnungspflichten nicht erfüllt,
  • als Steuerpflichtiger seine steuerlichen Pflichten nicht erfüllt,
  • als Empfänger von Sozialleistungen seine Mitteilungspflichten gegenüber den Sozialträgern nicht erfüllt,
  • als Erbringer von Dienst- und Werkleistungen seiner Verpflichtung zur Anzeige vom Beginn des selbständigen Unternehmens eines stehenden Gewerbes nicht nachgekommen ist oder die erforderliche Reisegewerbekarte nicht erworben hat bzw.
  • als Erbringer von Dienst- und Werkleitungen ein zulassungspflichtiges Handwerk als stehendes Gewerbe selbständig betreibt ohne in der Handwerksrolle eingetragen zu sein.

Was ist keine Schwarzarbeit?

Keine Schwarzarbeit liegt vor, wenn gemäß § 1 Abs. 3 SchwarzArbG nicht nachhaltig auf Gewinn abzielende Dienst- oder Werkleistungen erbracht werden. Zum Beispiel durch Angehörige sowie Nachbarschaftshilfe, Selbsthilfe oder aus Gefälligkeiten. Es kann auch eine Tätigkeit sein, die gegen geringes Entgelt erbracht wird, aber nicht auf Gewinn abzielt.