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Wenn Sie Arbeitgeber im Dachdeckerhandwerk sind, besteht für Sie eine Pflichtmitgliedschaft in den Sozialkassen des Dachdeckerhandwerks. Hierzu zählen die Lohnausgleichskasse und die Zusatzversorgungskasse des Dachdeckerhandwerks VVaG (Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit). Es handelt sich um gemeinsame und gemeinnützige Einrichtungen des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Das ebenfalls bestehende Zentrale Versorgungswerk für das Dachdeckerhandwerk VVaG kann auf freiwilliger Basis in Anspruch genommen werden.
Es handelt sich, außer beim Zentralen Versorgungswerk, um Pflichtmitgliedschaften, die in einem für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag festgelegt wurden und somit für das gesamte Dachdeckerhandwerk Gültigkeit haben.

Sie müssen sich als Betrieb anmelden und alle gewerblichen Arbeitnehmer (Meister, Gesellen, gewerbliche Aushilfen, Kraftfahrer, Reinigungskräfte, Lagerarbeiter usw.) melden.  Jugendliche Arbeitnehmer, Umschüler und Auszubildende müssen nicht gemeldet werden.

Außerdem müssen alle technischen und kaufmännischen Angestellte im Büro und der Verwaltung sowie Werkmeister und andere Angestellte gemeldet werden.

Nach der ersten Meldung aller relevanten Daten wird der jeweilige Beitrag ermittelt. Ab dann müssen Sie auf einem Vordruck eine monatliche Meldung durchführen und die entsprechenden Beiträge abführen.

Die Lohnausgleichskasse zahlt dem Arbeitnehmer ein 13. Monatsgehalt und ein Ausfallgeld.

Die Zusatzversorgungskasse gewährt den gewerblichen Arbeitnehmern Beihilfen zu den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung sowie unter bestimmten Bedingungen Beihilfen zu Renten der gesetzlichen Unfallversicherung sowie ein Sterbegeld.