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In einer Patientenverfügung kann zusätzlich das Einverständnis zu einer Organspende erklärt werden. Selbstverständlich kann auch ein Organspendeausweis ohne Bestehen einer Patientenverfügung ausgestellt werden. Grundsätzlich kann eine Organentnahme nur stattfinden, wenn der Spender zu Lebzeiten oder danach seine nahen Angehörigen in diese eingewilligt haben. Die Einwilligung kann auf einem Organspendeausweis festgehalten werden. Vor einer Organentnahme muss der so genannte "Hirntod" festgestellt werden. Dieser muss von zwei unabhängigen Ärzten nach einer voneinander unabhängigen Untersuchung festgestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie unter der Lebenslage Organspende.

Informationsmaterial zur Organtransplantation sowie den Organspendeausweis erhalten Sie kostenfrei bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Den Organspendeausweis erhalten Sie u. a. im Ministerium für Soziales und Gesundheit, bei denGesundheitsämtern und bei Ihrer Krankenkasse. Sie finden den Organspendeausweis auch auf der Internetseitehttp://www.dso.de/kontakt/haeufige-fragen/organspendeausweis.html zum Download. Außerdem haben die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein gebührenfreies Infotelefon zum Thema Organspende eingerichtet: erreichbar Montag bis Donnerstag 9 bis 18 Uhr und Freitag 9 bis 16 Uhr unter 0800/9040400.

Es ist auch ratsam, eine Vorsorgevollmacht auszufüllen. Damit kann man eine Person des Vertrauens mit der Wahrung der Interessen beauftragen – für den Fall, dass man selbst nicht mehr für sich entscheiden kann.

Informationsmaterial zu einer Vorsorgevollmacht ist beim Bundesministerium der Justitz, Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 11015 Berlin (www.bmj.bund.de) zu erhalten.