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Nach dem 1. Januar 1999 erworbene Fahrerlaubnisse der Klassen C und CE werden für fünf Jahre befristet erteilt. Das Gültigkeitsdatum der befristet erteilten Fahrerlaubnisklasse ist in der Spalte 11 des Scheckkartenführerscheins vermerkt. Um weiterhin im Besitz dieser Fahrerlaubnisse zu bleiben, muss die Inhaberin/der Inhaber rechtzeitig vor Ablauf der Befristung und unter Beifügen einer ärztlichen Bescheinigung das Fehlen von Erkrankungen, die die Eignung oder bedingte Eignung ausschließen (Muster siehe Anlage 5 zur FeV), sowie ihr/sein Sehvermögen mittels eines augenärztlichen Zeugnisses (Anlage 6 zur FeV) belegen und die Verlängerung ihrer/seiner Fahrerlaubnis beantragen.

Bei einer bis zum 31. Dezember 1998 erteilten Fahrerlaubnis der Klasse 2-alt oder einer entsprechenden Fahrerlaubnis ist die Fahrerlaubnis der Klassen C und CE bis zu dem Tag befristet, an dem die Inhaberin/der Inhaber das 50. Lebensjahr vollendet. Rechtzeitig vor diesem Datum haben Alt-Inhaber ihre bisherige Fahrerlaubnis auf die Klassen C und CE umzustellen und müssen bei der Umstellung der Fahrerlaubnis ihre Eignung nachweisen. Wird die bis zum 31. Dezember 1998 erteilte Fahrerlaubnis der Klasse 2-alt nicht umgestellt, darf die Inhaberin/der Inhaber ab Vollendung des 50. Lebensjahres keine Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen der Klassen C und CE mehr führen. Der bisherige Führerschein (grau oder rosa) wird in den Scheckkartenführerschein umgetauscht.

Für die Verlängerung ist keine Führerscheinprüfung erforderlich. Die Behörde prüft aber Ihre körperliche Eignung.

Die Nachweise dürfen bei Antragstellung nicht älter als ein Jahr sein. Auch dürfen keine Tatsachen vorliegen, die die Annahme der Fahrerlaubnisbehörde rechtfertigen, dass eine der sonstigen aus §§ 7 bis 19 FeV ersichtlichen Voraussetzungen für die Erteilung der Fahrerlaubnis fehlt.