Hilfsnavigation
Quickmenu
Volltextsuche
Seiteninhalt

Bei einer bis zum 31. Dezember 1998 erteilten Fahrerlaubnis wird die Umstellung auf die Klassen C1 und C1E nicht befristet. Schließt hingegen durch den Eintrag der Schlüsselzahl CE79 diese Fahrerlaubnis die Berechtigung mit ein, auch Züge mit maximal drei Achsen und 18,5 t Gesamtgewicht zu führen, gilt dieser Erweiterungsumfang allerdings nur bis zum 50. Lebensjahr. Um weiterhin im Besitz dieser Fahrerlaubnisse zu bleiben, muss rechtzeitig vor Ablauf der Befristung und unter Beifügen einer ärztlichen Bescheinigung das Fehlen von Erkrankungen, die die Eignung oder bedingte Eignung ausschließen (Muster siehe Anlage 5 zur FeV), sowie das Sehvermögen mittels eines augenärztlichen Zeugnisses (Anlage 6 zur FeV) belegt und die Verlängerung der Fahrerlaubnis um jeweils fünf Jahre beantragt werden. Ansonsten entfällt mit Ihrem 50. Geburtstag die Berechtigung für die eingeschränkte Klasse CE. Unter Vorlage ärztlicher Gutachten kann eine Verlängerung der Fahrerlaubnis beantragt werden.

Die Geltungsdauer einer Fahrerlaubnis der Klassen C1 und C1E, die nach dem 31. Dezember 1998 und vor dem 19. Januar 2013 erteilt worden ist, endet mit Vollendung des 50. Lebensjahres. Wer nach Ablauf der Befristung noch Kraftfahrzeuge dieser Klasse führt, macht sich des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis schuldig (§ 21 StVG). Die befristeten Fahrerlaubnisse der Klassen C1 und C1E werden auf Antrag für weitere fünf Jahre verlängert, wenn keine Fahreignungsbedenken bestehen und der Fahrerlaubnisinhaber seine körperliche Eignung durch ärztliche Bescheinigungen (Gesundheitscheck, Augenuntersuchung) nachweist. Für die Verlängerung ist keine Führerscheinprüfung erforderlich. Die Behörde prüft aber Ihre körperliche Eignung.

Nach dem 28. Dezember 2016 erteilte Fahrerlaubnisse der Klassen C1 und C1E werden altersunabhängig gemäß § 23 Abs. 1 FeV längstens für fünf Jahre erteilt.

Auch dürfen keine Tatsachen vorliegen, die die Annahme der Fahrerlaubnisbehörde rechtfertigen, dass eine der sonstigen aus §§ 7 bis 19 FeV ersichtlichen Voraussetzungen für die Erteilung der Fahrerlaubnis fehlt.