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Der Antrag auf Umtausch der ausländischen Fahrerlaubnis hat innerhalb von drei Jahren seit Begründung des ordentlichen Wohnsitzes im Inland zu erfolgen. Wird diese Frist versäumt, kann der Vorbesitz der ausländischen Fahrerlaubnis nicht mehr berücksichtigt werden mit der Folge, dass der Antragsteller wie ein Führerscheinneuling zu behandeln ist.

Ausgenommen hiervon sind Inhaber einer Fahrerlaubnis, die in einem der in der Anlage 11 zur Fahrerlaubnis-Verordnung aufgeführten Staaten erteilt worden ist. Hier hat das Versäumen der Dreijahresfrist zur Folge, dass lediglich die theoretische und praktische Befähigungsprüfung abgelegt werden muss. Die nochmalige Ausbildung ist in diesen Fällen nicht erforderlich.