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Im Regelfall sind folgende Unterlagen erforderlich:

gewillkürte Erbfolge/Vorliegen eines Testaments oder Erbvertrags

  • Personalausweis oder Reisepass
  • beglaubigte Kopie des Testaments oder des Erbvertrags
  • beglaubigte Abschrift der Eröffnungsniederschrift
  • Sterbeurkunde des Erblassers

gesetzliche Erbfolge/kein Vorliegen eines Testaments oder Erbvertrags

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Sterbeurkunde des Erblassers
  • Nachweis des Verhältnisses, auf dem das Erbrecht beruht (z.B. bei Verwandten Abschriften aus dem Geburtenregister; Eheregister)

Hinweis: Die erforderlichen Unterlagen müssen im Original oder in beglaubigter Abschrift vorgelegt werden. Beim Nachlassgericht erhalten Sie Auskunft darüber, welche Urkunden Sie beizubringen haben und welche Erklärungen Sie gegebenenfalls noch abgeben müssen.

Eine automatische Erbscheinserteilung durch das Nachlassgericht für die Erben eines Erblassers scheidet aus. Ein Antrag ist damit unverzichtbare Voraussetzung jeder Erbscheinserteilung. Das Nachlassgericht ist im Erbscheinsverfahren auf die Mitwirkung des Antragstellers angewiesen, dieser ist auch zur Mitwirkung verpflichtet. Der Erbschein wird nur erteilt, wenn das Nachlassgericht die zur Begründung des Antrags erforderlichen Tatsachen für festgestellt erachtet. Stellt das Nachlassgericht in Bezug auf die Erteilungsvoraussetzungen Lücken oder Mängel fest und werden behebbare Mängel des Antrags vom Antragsteller nicht beseitigt oder fehlende Unterlagen nicht vorgelegt, und führt die Prüfung des Erbscheinsantrags endgültig zu einem negativen Ergebnis, so weist das Nachlassgericht den Antrag durch Beschluss zurück.