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Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse erhalten eine Haushaltshilfe, wenn ihnen wegen einer Krankenhausbehandlung, wegen eines Kuraufenthaltes (Vorsorgekur, medizinische Rehabilitationsmaßnahme und Mutter/Vater-Kind-Maßnahme) oder aus ähnlichen Gründen die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist.

Voraussetzung hierfür ist, dass im Haushalt ein Kind lebt, das zu Beginn des Einsatzes der Haushaltshilfe das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Der Anspruch besteht ebenfalls nur, soweit kein anderer, der im selben Haushalt lebt, den Haushalt weiterführen kann. Für Verwandte und Verschwägerte bis zum zweiten Grad werden keine Kosten erstattet. Die Krankenkasse kann jedoch die erforderlichen Fahrkosten und den Verdienstausfall erstatten, wenn die Erstattung in einem angemessenen Verhältnis zu den sonst für eine Ersatzkraft entstehenden Kosten steht.

Bevor Sie jemanden anstellen, sollten Sie sich vorab bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse informieren, welche Leistungen Sie erhalten können.

Die meisten gesetzlichen Krankenkassen arbeiten mit entsprechenden Organisationen zusammen und stellen eine Ersatzkraft. Falls dies nicht möglich oder zweckmäßig ist, werden die Kosten für eine selbst organisierte Ersatzkraft in angemessener Höhe erstattet.