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Betreiben Sie ein Unternehmen oder Gewerbe im sogenannten Nichtfinanzsektor?  Zum Beispiel als

  • Finanzunternehmen (ohne Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute, Zahlungsinstitute, Investmentaktiengesellschaften und Kapitalanlagegesellschaften)
  • Versicherungsvermittler (sofern sie Lebensversicherungen oder Dienstleistungen mit Anlagezweck vermitteln)
  • Dienstleister für Gesellschaften und Treuhandvermögen oder Treuhänder (sofern sie nicht Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater oder Steuerbevollmächtigte sind) bei Erbringung bestimmter Dienstleistungen
  • Immobilienmakler
  • Personen, die gewerblich mit Gütern handeln (Güterhändler);

Dann sind Sie ein Verpflichteter nach dem Geldwäschegesetz (GwG) und Ihnen obliegen nach diesem Gesetz bestimmte Sorgfaltspflichten.

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Geschäftspartner Sie für Transaktionen zur Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung missbraucht, müssen Sie dies  melden. Die Meldung muss nach Auftreten des Verdachts unverzüglich schriftlich, mündlich, telefonisch, oder fernschriftlich erfolgen. Auch eine elektronische Datenübermittlung ist möglich.

Hinweis: Sie verstoßen gegen Ihre Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz, wenn Sie Ihren Verdacht nicht an die zuständigen Stellen weitergeben.

Tipp: Weitere Informationen zum Thema "Geldwäsche" bietet Ihnen das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus auf seiner Internetseite. Sie erreichen das Ministerium auch per Mail unter geldwaeschepraevention@wm.mv-regierung.de.