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Die in Art. 2 Abs. 2 Dienstleistungsrichtlinie genannten Dienstleistungen (insbesondere Verkehrsdienstleistungen, Finanzdienstleistungen, Gesundheitsdienstleistungen, Dienstleistungen von Leiharbeitsagenturen, Glücksspiele, private Sicherheitsheitsdienste, audiovisuelle Dienste und Rundfunk) sind von den Informationspflichten nicht betroffen, weil diese Ausnahmen von der Dienstleistungsrichtlinie enthalten.

Die Dienstleistungsinformationspflichten gelten auch, wenn inländische Betriebe grenzüberschreitend in der EU oder im europäischen Wirtschaftsraum Dienstleistungen erbringen.

Verstöße gegen die DL-InfoV stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Bußgeldern von bis zu 1.000,00 Euro geahndet werden können.

Eine fehlerhafte oder unterlassene Information kann zudem eine Unterlassungsklage mit vorheriger Abmahnung nach den Vorschriften des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb (UWG) auslösen.