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Der Handel ist verpflichtet, den privaten Verbraucher an einer für ihn gut sichtbaren Stelle durch leicht erkennbare und lesbare Schrifttafeln über die in der Verkaufsstelle unentgeltliche Rückgabemöglichkeit für gebrauchte Batterien sowie über die Bedeutung der Symbole für kennzeichnungspflichtige Batterien zu informieren. Der Kunde ist darauf hinzuweisen, dass er zur Rückgabe gebrauchter Batterien gesetzlich verpflichtet ist.

Werden diese Hinweise nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht in der vorgeschriebenen Weise gegeben, gilt dies als Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Das Gleiche gilt für die fehlende Rücknahme der gebrauchten Batterien und deren Überlassung an den Hersteller.

Der Händler von Kfz-Starterbatterien kann bei der Pfanderhebung zusätzlich eine Pfandmarke ausgeben und die Pfanderstattung mit der Rückgabe dieser Marke verbinden. Die Pfanderhebung entfällt, wenn die Starterbatterie in einem Fahrzeug eingebaut an den Endverbraucher ab- oder weitergegeben wird.

Wird ein Pfand nicht erhoben oder nicht bzw. nicht rechtzeitig erstattet, gilt dies ebenfalls als Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld bedroht ist.