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Händler dürfen Batterien oder in Geräte eingebaute Batterien nur an Endverbraucher abgeben, wenn sie sicherstellen, dass der Endverbraucher diese auch wieder zurückgeben kann.

Der Handel, der Batterien sowohl ständig als auch nur zeitweise im Sortiment führt, ist verpflichtet, alle von ihm vertriebenen Batterien vom Verbraucher unentgeltlich zurückzunehmen. Die Rücknahmepflicht beschränkt sich dabei auf jene Altbatterien, die der Vertreiber als Neubatterien im Sortiment führt oder geführt hat sowie auf haushaltsübliche Mengen. Dies gilt selbst dann, wenn die konkrete Batterie nicht in dem Geschäft gekauft wurde und für Neubatterien, die fest in Geräte eingebaut sind. Hier ist in der Regel das gesamte Gerät zurückzunehmen.

Handelt es sich bei den Batterien um Kfz-Starterbatterien, so muss beim Verkauf dem Erwerber ein Pfand in Höhe von 7,50 Euro in Rechnung gestellt werden, wenn beim Kauf keine Altbatterie zurückgegeben wird. Das Pfand ist beim Kauf einer neuen Starterbatterie zu erstatten.

Der Vertreiber ist verpflichtet, die von ihm zurückgenommenen Batterien dem Gemeinsamen Rücknahmesystem zu überlassen. Er kann für bestimmte Zeiträume (jeweils mindestens ein Kalenderjahr) auf das Gemeinsame Rücknahmesystem verzichten und stattdessen herstellereigene Rücknahmesysteme nutzen. Der Verzicht ist dem Gemeinsamen Rücknahmesystem jeweils mindestens drei Monate vor Beginn des Zeitraums schriftlich anzuzeigen.