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Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert bauliche Maßnahmen zur Modernisierung und Instandsetzung von selbst genutztem Wohneigentum (Eigenheim, Eigentumswohnung), das

  • vor dem 1. Januar 1970 fertig gestellt worden sind und
  • in Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern und
  • in Wohngebäuden mit höchstens vier Wohnungen belegen ist sowie
  • von Haushalten mit mindestens einem Kind zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird.

Gefördert werden

  • die Modernisierung und Instandsetzung von Wohnungen,
  • die barrierefreie und Barrieren reduziertende Anpassung von Wohnungen,
  • der nachträglicher Anbau oder Ersatz von Balkonen,
  • der Dachaufbau nach partiellem Rückbau (einzelne Geschosse oder Geschossabschnitte) von Wohngebäuden,
  • die Wiederherstellung der Außenanlagen an Wohngebäuden nach partiellem Rückbau.

Modernisierung und Instandsetzung können insbesondere folgende Bausubstanz erhaltende oder verbessernde Maßnahmen sein:

  • Bauwerkstrockenlegung,
  • Holzschutzarbeiten an Tragwerkskonstruktionen,
  • Wiederherstellung oder Erneuerung des Daches, der Fassade, der Fenster oder anderer Bauteile im Wohngebäude,
  • Einbau oder Erneuerung der technischen Versorgung (Heizung, Elektroinstallation, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung) oder der sanitären Einrichtungen,
  • Durchsetzung des bautechnischen Wärmeschutzes,
  • Änderung des Zuschnitts der Wohnungen,
  • Schallschutzmaßnahmen,
  • Einbau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien,
  • bauliche Maßnahmen zum barrierefreien oder barrieren reduzierenden Umbau von Wohnungen,
  • Anbau oder Ersatz von Balkonen.

Die Fördermittel werden im Rahmen der Projektförderung als zinsgünstige Darlehen zur Deckung der Gesamtausgaben im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Für jedes zum Haushalt gehörende Kind kann ein zusätzliches Darlehen als "Kinderzusatzdarlehen" gewährt werden.

Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die Maßnahmen vor Bewilligung der Zuwendungen begonnen wurden.