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Ausbildungsförderung - für Schüler nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Allgemeine Informationen

Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) wird individuelle Ausbildungsförderung gewährt, wenn Auszubildenden die erforderlichen Mittel für ihren Lebensunterhalt und ihre Ausbildung anderweitig nicht zur Verfügung stehen. Damit soll dem Einzelnen - unabhängig von der sozialen und wirtschaftlichen Situation seiner Familie - die Ausbildung ermöglicht werden, für die er sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten entschieden hat. Ziel ist es, allen Auszubildenden vergleichbare Bildungschancen zu eröffnen. Eine qualifizierte Ausbildung soll nicht an fehlenden finanziellen Mitteln scheitern.

Ausbildungsförderung für Schüler wird geleistet für den Besuch von Berufsfachschulen, Fachschulen, Abendgymnasien sowie eingeschränkt hinsichtlich der erforderlichen auswärtigen Unterbringung für den Besuch von weiterführenden allgemeinbildenden Schulen, Klassen der beruflichen Grundbildung und Fachoberschulen. Die Ausbildung muss in Vollzeit stattfinden.

Förderung wird für Schüler in der Regel als Zuschuss gewährt. Hierbei ist eigenes Einkommen und Vermögen sowie Einkommen des Ehegatten und/oder der Eltern auf den gewährten Förderungsbetrag anzurechnen.

Die Förderung wird frühestens ab dem Monat der Antragstellung gewährt und beginnt mit dem tatsächlichen Beginn des planmäßigen Unterrichts. Über die Gewährung von Förderungsleistungen wird in der Regel für ein Jahr (auch Bewilligungszeitraum genannt) entschieden. Bei Antragstellung auf Weiterbewilligung wird das Vorliegen der Voraussetzungen erneut geprüft. Um eine nahtlose Weiterzahlung zu sichern, sollte der neue Antrag möglichst vor Ablauf des Bewilligungszeitraums des vorhergehenden Antrages gestellt werden. Lassen Sie sich von Ihrer zuständigen Stelle beraten.

Die Förderung endet mit dem planmäßigen Ende der Ausbildung, spätestens jedoch mit dem Bestehen der Abschlussprüfung (Zeugnisdatum).

Für die Ausführung des BAföG im Schülerbereich sind die Ämter für Ausbildungsförderung der Landkreise und kreisfreien Städte nach Wohnort der Eltern oder in Einzelfällen nach Wohnort des Auszubildenden zuständig. Dort sind auch die Anträge auf Förderung zu stellen. Die Ämter für Ausbildungsförderung können der Übersicht auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V entnommen werden.

Für die Auslandsförderung nach dem BAföG sind besondere Ämter für Ausbildungsförderung zuständig.

Einen Überblick über das Bundesausbildungsförderungsgesetz, weitere Regelungen und Beispiele finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Eine kostenlose Telefonberatung sowie weitere Informationen und Auskünfte erhalten Sie unter der kostenlosen BAföG-Hotline 0800-2236341.

Erforderliche Unterlagen

Die nachfolgend genannten Antragsformulare erhalten Sie beim Amt für Ausbildungsförderung oder auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

  • Antrag auf Ausbildungsförderung (Formblatt 1) bei Erstantrag oder nach einer Unterbrechung der Ausbildung

  • Erklärung des Ehegatten, des Vaters, der Mutter (je ein Formblatt 3) mit Einkommensnachweisen (in der Regel Steuerbescheid des vorletzten Jahres); Formblatt 7 bei einem Antrag auf Aktualisierung des Einkommensjahres nach § 24 Abs. 3 BAföG

  • Bescheinigung über den Besuch einer Ausbildungsstätte, die Teilnahme an einem Praktikum/Fernunterrichtslehrgang (Formblatt 2)

  • gegebenenfalls Zusatzblatt für Ausländer (Formblatt 4)

  • gegebenenfalls Zusatzblatt für eine Ausbildung im Ausland (Formblatt 6)

Kosten

keine

Fristen

Förderung wird ab dem Monat der Antragstellung, frühestens jedoch ab dem Monat des tatsächlichen Beginns des Unterrichts geleistet.

Hinweise

Die Förderung ist in der Regel für jedes Ausbildungsjahr neu zu beantragen.

Fachlich freigegeben am

10.02.2015

Zuständig

Landkreis Nordwestmecklenburg
Rostocker Straße 76
23970 Wismar
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Telefon: 03841 3040-0
Fax: 03841 3040-6599
E-Mail oder Kontaktformular
www.nordwest­mecklenburg.de