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Tourist-Information Wismar
Lübsche Straße 23 a
23966 Wismar

Telefon
03841 19433

Stadtführungen
03841 22529 121

Zimmervermittlung
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Fax
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   Öffnungszeiten      Tourist-Information und Welt-Erbe-Haus

Die Tourismuszentrale ist rund um das Jahr täglich für Sie geöffnet.

April bis September
täglich
09.00 - 17.00 Uhr

Oktober bis März
täglich
10.00 - 16.00 Uhr

Änderungen vorbehalten, siehe Aushang Tourist-Information

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Inhalt

Sehenswürdigkeiten



Wasserkunst


Die Wasserkunst wurde von 1580 bis 1602 nach den Plänen des niederländischen Baumeisters Philipp Brandin aus Utrecht im Stil der holländischen Renaissance erbaut und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt. Die Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der Trinkwasserversorgung in früheren Zeiten.

„Alter Schwede“


Der „Alte Schwede“ wurde um 1380 erbaut. Im Mittelalter befanden sich im Erdgeschoss Wohn- und Geschäftsräume, darüber angeordnet Speicherböden.

Erst 1878, als hier eine Gastwirtschaft einzog, erhielt das Gebäude den Namen „Alter Schwede“ zur Erinnerung an die Wismarer Schwedenzeit von 1648 bis 1803.


Rathaus und Marktplatz


Der Marktplatz ist mit 10.000 Fläche einer der größten in Norddeutschland. Auf der Nordseite des Marktplatzes befindet sich das Rathaus. Im Jahre 1807 stürzte der linke Flügel des spätgotischen Vorgängerbaus ein. Nach Plänen des Ludwigsluster Hof und Landbaumeisters Johann Georg Barca wurde das Rathaus im klassizistischen Stil in der Zeit von 1817 bis 1819 wiederaufgebaut. Dabei wurden die noch brauchbaren gotischen Gebäudereste u. a. im Kellerbereich in den Neubau miteinbezogen.


Rathauskeller


Im Rathauskeller befindet sich die ständige Ausstellung „Wismar - Bilder einer Stadt“. Hier erfährt man Interessantes zur Stadtgeschichte. (Öffnungszeiten Dienstag-Samstag 10-16 Uhr, Tel.: 03841 19433).

Archidiakonat


Als ehemaliges Wohnhaus des Archidiakons wurde es um 1450 im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet. Wie auch viele andere gotische Bauwerke rund um den Marienkirchturm wurde das Archidiakonat im letzten Weltkrieg stark beschädigt und mit erheblichem Aufwand rekonstruiert. Von besonderer Bedeutung ist der reich gegliederte und mit Windlöchern verzierte Staffelgiebel an der Nordseite.


Fürstenhof


Der Fürstenhof war der Sitz der mecklenburgischen Herzöge. Seine jetzige Gestalt setzt sich aus zwei fast rechtwinklig zueinander stehenden Flügeln zusammen. Der westliche Flügel, das so genannte „Alte Haus“, entstand 1512/13. Er ist noch den spätgotischen Gestaltungsprinzipien verhaftet. Das „Neue Haus“ entstand in den Jahren 1553 bis 1555 im Stil der italienischen Renaissance. Es ist mit plastischem Kalkstein- und Terrakottaschmuck reich verziert. Die drei Geschosse werden durch figürliche Friese voneinander geschieden. Eine reiche plastische Ausgestaltung weisen auch die Portale der Tordurchfahrt auf. Nach der Abtretung Wismars an die schwedische Krone 1648 wurde von 1653 bis 1802 das höchste schwedische Gericht für die schwedischen Besitzungen in Norddeutschland, das so genannte Tribunal, im Fürstenhof eingerichtet.

Karstadt und Krämerstraße


Der viergeschossige Jugendstilbau Krämerstraße / Ecke Lübsche Straße ist das Stammhaus der Karstadt AG. Rudolph Karstadt begründete hier 1881 mit nur einem Angestellten sein späteres Imperium. Er führte auch die damals noch unübliche Geschäftspolitik der Barzahlung ein. Der Name der Krämerstraße mit ihren vielen sehenswerten Giebelhäusern weist auf die frühere und heutige Nutzung als Geschäftsstraße hin.

Lindengarten


1815 entstand auf dem Gebiet der ehemaligen schwedischen Befestigungsanlage der aus Spenden finanzierte Lindengarten. Die alten Baumbestände und die vielen Bänke laden zum Verweilen ein. Besonders schön angelegt sind die Wege am Mühlenbach.

Schabbellhaus


Das Schabbellhaus wurde 1569 bis 1571 nach Plänen des Utrechter Baumeisters Philipp Brandin als Brauhaus und Wohnhaus für den späteren Wismarer Bürgermeister Hinrich Schabbell errichtet. Es ist eines der frühesten Renaissancegebäude im Ostseegebiet, das die in den Niederlanden übliche Materialkombination von Backstein mit schmückenden Sandsteinelementen zeigt.

(geschlossen bis 2015)


Zeughaus


Das Zeughaus gilt als eines der bedeutendsten barocken Zeugnisse schwedischer Militärarchitektur in Deutschland. 1700 wurde das alte durch ein neues ersetzt, nachdem 1699 eine gewaltige, durch ein starkes Gewitter ausgelöste Pulverturmexplosion das alte Zeughaus zerstört hatte. Von besonderer denkmalpflegerischer Bedeutung ist der einzigartige Dachstuhl, der durch seine doppelte Hängekonstruktion ein stützenfreies Obergeschoss von 60 x 15 m ermöglicht. Die Last des Dachstuhls ruht also nur auf der Umfassungmauer.

„Zum Weinberg“


Das Gebäude, 1355 errichtet, wurde um das Jahr 1575 im Renaissancestil gestaltet und wurde nachweislich seit 1648 als Weinhandlung genutzt. Besonders sehenswert ist die Diele des „Weinberges“ mit seiner bemalten Balkendecke (1648).

Welt-Erbe-Haus


Seit Juni 2014 können sich Einwohner und Gäste im neuen Welt-Erbe-Haus über die Geschichte der Hansestadt informieren. Es ist nach Regensburg und Stralsund erst das dritte seiner Art in Deutschland.
Im Erdgeschoss bildet der Welt-Erbe-Raum den Auftakt zum Rundgang durch das Welt-Erbe-Haus. In der Mitte des Zimmers ziert die Intarsie des Stadtgrundrisses den Fußboden. Auf stadtmauerartig umlaufenden Bänken erfährt man wissenswertes zum Thema UNESCO und warum die Altstädte von Stralsund und Wismar auf dieser exklusiven Liste stehen.
Spezielle Themenräume mit interaktiven Arbeitstischen widmen sich unterschiedlichen Schwerpunkten u. a. der Stadtgeschichte und Wismars Bedeutung als Handels- und Hansestadt.
Optisches Highlight der Ausstellung ist das wiederhergestellte Tapetenzimmer im Obergeschoss.

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