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Sonderausstellung phanTECHNIKUM - Gunther Plüschow - Flugpionier

Di. bis So. 10.00 bis 17.00 Uhr

24.10.2017 bis 29.04.2018
phanTECHNIKUM, Zum Festplatz 3

Als „Flieger von Tsingtau“ berühmt geworden, erlangte Gunther Plüschow mit Büchern und Filmen über seine spektakulären Forschungsreisen eine enorme Popularität. Patagonien, Feuerland, Kap Horn – gemeinsam mit Ernst Dreblow überflog und kartografierte Plüschow diese Gebiete als erster Mensch überhaupt.

In Südamerika gilt er noch heute als einer der ganz großen Entdecker. Originale Exponate, Dokumente, Fotografien und Filmaufnahmen zeigen das facettenreiche Leben des mecklenburgischen
Flugpioniers, Forschers und Abenteurers.

Wer sich im phanTECHNIKUM umschaut, wird in die vergangenen Zeiten großer Entdecker und Forscher zurückversetzt. Gunther Plüschow war einer von ihnen. Über sein Leben erzählen vom 24.10.2017 bis 29.04.2018 außergewöhnliche Exponate spannende Geschichten in einer Sonderausstellung.

Gunther Plüschow brach am 15. September 1925 zu seiner ersten Südamerika-Expedition auf. “Parma” hieß der Viermaster, mit dem er nach Chile, Peru und Ecuador segelte. Zehn Jahre später führte ihn seine zweite Expedition um die Welt. Gleichzeitig brachte der Ingenieur Ernst Dreblow sein Wasserflugzeug Heinkel HD 24 W mit dem Kennzeichen „D-1313“ nach Chile. Aus der Luft erkundeten sie mit einem Opernglas ihre Routen. Der erste große Flug ging in das argentinische Ushuaia. Mit an Bord war ein Postsack und damit die erste Luftpost von Punta Arenas aus. Später überquerten die beiden Flugpioniere als erste Menschen die Darwin-Kordillere auf der großen Feuerlandinsel, das Kap Hoorn und die Torres del Paine in Patagonien und brachten von ihren Reisen, Fotos und Fimmaterial von bis dahin unerforschten Gebieten mit.

Am 28. Januar 1931 stürzten sie auf ihrem Rückflug ab, wobei Plüschow und Dreblow ums Leben kamen. In der Sonderausstellung wird auch ein Wrackteil der Maschine gezeigt, mit der es die beiden Abenteurer mit einem Minimum an Ausstattung und Ausrüstung oft unter Lebensgefahr unterwegs waren.