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Ratschläge für Hinterbliebene

Art der Bestattung

Die Art der Bestattung sollte in erster Linie dem Willen des Verstorbenen entsprechen.
Hilfreich für Trauernde ist es, wenn der Verstorbene selbst schon zu Lebzeiten seine Vorstellungen und Wünsche über seine letzte Ruhestätte und die Begräbnisart mitgeteilt hatte.
Wenn keine Willenserklärung vorliegt, entscheidet nach dem Gesetz der Ehepartner oder der nächste Angehörige über die Art der Bestattung.

 

Bestattungsarten

  • Erdbestattung
    traditionelle Bestattungsart
  • Feuerbestattung
    nur im Sinne des Verstorbenen möglich
  • Seebestattung
    handschriftliche Erklärung des Verstorbenen muss vorliegen
  • Bestattung in Gemeinschaftsanlagen
  • anonyme Bestattung (Urnen- und Erdbestattung)
    im Sinne des Verstorbenen

Wenn ein Trauerfall eintritt...

  • zu Hause
    Arzt benachrichtigen, der den Totenschein ausstellt;
  • im Krankenhaus, Senioren- oder Pflegeheim
    Einrichtung veranlaßt die Benachrichtigung des Arztes, der den Totenschein ausstellt;
  • bei Unfall
    Notarzt stellt den Totenschein aus;
  • bei Freitod oder ungeklärter Todesursache
    Totenschein wird erst nach Klärung der Todesursache ausgestellt.

Bevor ein Beerdigungsinstitut mit der Erledigung aller Formalitäten beauftragt wird, sollten die Hinterbliebenen mit den Angehörigen und Freunden in Ruhe alle bevorstehenden organisatorischen Maßnahmen in Vorbereitung der Trauerfeier und der Bestattung besprechen und festlegen, wer einen Teil davon übernehmen könnte.

Totenschein und Sterbeurkunde

Totenschein und Sterbeurkunde sind Voraussetzungen für die Bestattung. Die Sterbeurkunde wird nach Vorlage des Totenscheins beim Standesamt ausgestellt.

Um eine Sterbeurkunde zu beantragen, werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Ledige
    Geburtsurkunde, Personalausweis;
  • Verheiratete
    Heiratsurkunde (Familienstammbuch), Personalausweis; 
  • Geschiedene
    Heiratsurkunde (Familienstammbuch), Scheidungsurkunde, Personalausweis;
  • Verwitwete
    Heiratsurkunde (Familienstammbuch), Sterbeurkunde oder Todeserklärung für den Verstorbenen Ehegatten, Personalausweis.

Betroffene sollten zunächst die Friedhofsverwaltung aufsuchen und falls noch nicht vorhanden, einen ihren Vorstellungen entsprechenden Grabplatz auswählen. Die Höhe der Gebühren richtet sich nach der Größe und Art des Grabplatzes und ist in der Friedhofssatzung festgeschrieben.

Bei der Auswahl und der späteren Gestaltung bieten erfahrene Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung ihre Hilfe an.
Alle weiteren Formalitäten zur Vorbereitung und Durchführung einer würdevollen Trauerfeier und Beisetzung werden von dem frei gewählten Bestattungsunternehmen nach individuellen Wünschen der Trauernden erledigt.

Über den Sterbefall sind auch alle Organisationen zu benachrichtigen, bei denen ein finanzieller Anspruch besteht.
Das können u. a. sein:

  • Lebensversicherungen (Versicherungssumme)
  • andere private Versicherungen (Sterbegeld)
  • Rentenstelle (bei Verstorbenen Rentnern)
  • Gewerkschaften (Sterbegeld).

 

 

 

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Kontakt

Friedhofsverwaltung
Wiesenweg 69 b
23970 Wismar
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Telefon: 03841 283227
Fax: 03841 2250873
E-Mail oder Kontaktformular
www.wismar.de/friedhof

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