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Friedhof
Friedhofsverwaltung
Wiesenweg 69 b
23970 Wismar

Telefon
03841 283227

Fax
03841 2250873

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Service

Jahreskalender 2017

Impressionen vom denkmalgeschützten Friedhof der Hansestadt Wismar

Kalender Friedhof 2017

Dass es auf einem Friedhof ruhige, vielseitige und schöne Momente gibt, zeigt wieder der Wismarer Friedhofskalender. Für das Jahr 2017 wurden florale Motive in den verschiedenen Jahreszeiten eingefangen.


Der Kalender wird in den Größen A4 für 5,00 Euro und in A3 für 8,00 Euro bei der

  • Friedhofsverwaltung, Wiesenweg 69 b
  • BürgerServiceCenter, Am Markt 11
  • Buchhandlung Peplau, Krämerstraße 23 angeboten.

Öffnungszeiten der Friedhofsverwaltung


Montag:
08:30 - 12:00 Uhr
Dienstag:
08:30 - 12:00 Uhr
14:00 - 15:30 Uhr
Mittwoch:
geschlossen
Donnerstag:
08:30 - 12:00 Uhr
14:00 - 17:30 Uhr*
Freitag:
08:30 - 12:00 Uhr

* von November bis Februar jeweils nur bis 15:30 Uhr

Erreichbarkeit

Auto:
B 106, Ortseingang Schweriner Straße

Bus:
Linie E 

Parkplätze:
am Wiesenweg und an der Schweriner Straße

Friedhofssatzung

Hinweis

Das Mitbringen von Hunden, ausgenommen Blindenhunden, ist auf dem gesamten Friedhof nicht gestattet.

Inhalt

Ehrenfriedhof


Ehrenfriedhof Philipp Müller Straße - Gedenkstein für gefallene Soldaten
© Presse, Hansestadt Wismar 
Am 2. Mai 1945 rückten die Truppen der Sowjetarmee kampflos in Wismar ein, doch bei Gefechten in der Umgebung der Stadt ließen 348 sowjetische Soldaten ihr Leben.

Im südwestlichen Teil von Wismar, beim sogenannten »Wischberg« wurde am 15. August 1948 ein Ehrenfriedhof eingeweiht. Auf dem 1800 m² großen Ehrenfriedhof waren bereits 31 namentlich bekannte, gefallene Sowjetsoldaten bestattet, als in den Jahren 1947 und 1948 Umbettungen der im Kreisgebiet von Wismar ums Leben gekommenen unbekannten Soldaten und Offiziere der Roten Armee in zwei Gemeinschaftsgräbern vorgenommen wurden.





Am 8. Mai 1970 wurde von Vertretern der sowjetischen Streitkräfte in der DDR eine mit russischer Erde gefüllte Artilleriegeschoßhülse überreicht und im Obelisk eingemauert. Darauf steht in russischer Sprache: Hier wird russische Erde aufbewahrt, getränkt mit dem Blut sowjetischer Kämpfer, die heldenhaft gekämpft haben bei der Befreiung des sowjetischen und deutschen Volkes vom Faschismus.
An dem aus Feldsteinen errichteten Obelisken steht in russischer Sprache eine Inschrift mit folgendem Inhalt: Unsere Sache ist gerecht - wir haben gesiegt! Ewiger Ruhm den gefallenen Helden in den Kämpfen für die Freiheit und Unabhängigkeit unserer sowjetischen Heimat während des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945.


Anläßlich des 50. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus


wurde im Eingangsbereich des Ehrenfriedhofes eine Informationstafel aufgestellt:

Friedhof für die Gefallenen der Sowjetunion
Flächendenkmal
Begräbnisstätte für 348 im II. Weltkrieg gefallene Soldaten der Roten Armee, von denen 31 Gefallene namentlich bekannt sind
1947- 1948 Umbettung aus dem Kreisgebiet
1948 Errichtung des Obelisken und Einweihung des Friedhofes bis 1990 Gedenkstätte für die Sowjetische Garnison
1992 Umgestaltung der Anlage
Die Wahrung der Würde des Ortes sei uns Lebenden Verpflichtung
Hansestadt Wismar




Der Ehrenfriedhof und der Soldatenfriedhof sind Kriegsgräberstätten, deren Pflege und Betreuung der Hansestadt Wismar obliegt.